Traumatherapie Eitorf, Hennef, Siegburg

Traumatherapie bei PTBS und komplexen Traumafolgestörungen

Traumatherapie ist ein spezialisiertes Verfahren innerhalb der Psychotherapie zur Behandlung von Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und anderen Traumafolgestörungen. Eine Posttraumatische Belastungsstörung  kann als verzögerte psychische Reaktion auf eine oder mehrere extrem belastenden Ereignisse entstehen.- Dazu gehören unter anderem:

  • Kindheitstraumata
  • Bindungstraumata
  • Beziehungstraumata
  • Entwicklungstraumata
  • Erziehungstraumata
  • Schocktraumata (z.B. Unfälle, medizinische Eingriffe oder Gewalterfahrungen)
  • Komplexe Traumata

Komplexe Traumata entstehen durch wiederholte oder langanhaltende psychische Belastungen – häufig in der Kindheit oder in engen Beziehungen. Sie können das Selbstbild, die Emotionsregulation, das Bindungsverhalten, das Körpererleben sowie das Vertrauen in sich selbst und in andere nachhaltig beeinflussen. Eine professionelle Traumatherapie unterstützt Sie dabei, schrittweise mehr Stabilität, innere Sicherheit und neue Lebensperspektiven zu entwickeln.

So arbeite ich in der Traumatherapie

Jeder Mensch verarbeitet belastende Erfahrungen auf individuelle Weise. Deshalb gestalte ich die Traumatherapie flexibel und abgestimmt auf Ihre persönliche Situation, Ihre Stabilität und Ihren therapeutischen Prozess.

Meine Arbeit ist:

  • Ganzheitlich: Körper und Psyche werden als untrennbare Einheit betrachtet, die sich gegenseitig beeinflussten. Traumafolgen zeigen sich nicht nur in Gedanken und Gefühle, sondern auch im Nervensystem und im Körperebene.
  • Ressourcenorientiert: Der Focus liegt auf Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen. Ziel ist es, Selbstregulation zu fördern und innere Sicherheit aufzubauen.
  • Integrativ: Ich verbinde körperorientierte Traumatherapie (Somatic Experiencing), emotionsfokussierte, systemische sowie tiefenpsychologisch fundierte Ansätze zu einem individuellen Behandlungskonzept.

Behandlung von Trauma in drei Phasen

Die traumasennsible Therapie orientiert sich an einem bewährten dreiphasigen Vorgehen.

  1. Stabilisierung: Die Stabilisierung bildet eine zentrale Grundlage jeder Traumatherapie. Ziel ist es, innere Sicherheit aufzubauen die Fähigkeit zur Selbstregulation zu stärken.                                                                                                                                                                                      Sie lernen unter anderem:
  • frühe Warnsignale von Überforderung zu erkennen
  • körperlichen und emotionale Reaktionen besser zu verstehen
  • belastende Zustände bewusst zu regulieren
  • im Alltag handlungsfähiger zu bleiben

Zur Stabilisierung können unter anderem eingesetzt werden:

  • Atem- und Achtsamkeitsübungen zur Beruhigung des Nervensystems
  • Körperwahrnehmungsübungen zur Förderung von Selbstregulation
  • Distanzierungs- und Imaginationsübungen (z. B.“ der Sicherer Ort“)
  • Aktivierung persönlicher Ressourcen

Die Auswahl der Methoden erfolgt individuell und orientiert sich an Ihrer aktuellen Stabilität sowie an Ihrem persönlichen Entwicklungsprozess.

  1. Trauma-Aufarbeitung (Konfrontationsphase) :Voraussetzung für eine Trauma-Aufarbeitung ist  eine ausreichende Stabilisierung. Entscheidend ist die Fähigkeit, sich von belastenden Erinnerungen annähern zu können, ohne überwältigt zu werden.                                   In dieser Phase wird zwischen:
  • die Annährung an traumatische Erinnerungen
  • und stabilisierenden Interventionen
  • hin-und pendeln.

Ziel ist es keine erneute Überwältigung, sondern eine dosierte und kontrollierte Verarbeitung. In vielen Fällen ist es nach einer gelungenen Stabilisierung nicht notwendig oder therapeutisch sinnvoll, traumatische Ereignisse erneut intensiv zu durchleben.Häufig steht vielmehr die Integration und Entlastung des Nervensystems im Vordergrung.

  1. Integration: In der Integrationsphase wird das Erlebte in die eigene Lebensgeschichte eingeordnet. Ziel dieser Phase ist:
  • eine innere Versöhnung mit der Vergangenheit
  • die Stärkung eines stabilen Selbstbildes
  • das Ankommen in der Gegenwart
  • die Entwicklung neuer Zukunftsperspektiven

Der Übergang zwischen Aufarbeitung und Integration ist dabei meist fließend. Der therapeutische Focus verschiebt sich zunehmend von der Symptommilderung hin zur Lebensgestaltung, Beziehungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit. 

Kosten

Einzelsitzung : 60 Minuten ​- 60 €

Ermäßigung für Schüler, Azubis und Studenten bis 21 Jahre: 50 bis 60 Minuten je nach Bedarf - 40 €.
Auch als alleinige Notfallberatungsstunde möglich.

 Abrechnung : Selbstzahler : 

  •  Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.   
  •  Private Kranken - oder Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten, wenn Heilpraktiker Leistungen für Psychotherapie eingeschlossen sind. Bitte informieren Sie sich vorab bei Ihrer Versicherung.

Ihre Vorteile als Selbstzahler :

  • Behandlung ohne Bürokratie und lange Wartenzeiten
  • Keine Hausarztüberweisung nötig
  • Ihr Name erscheint nur auf Wunsch in Akten
  • Vollständige Diskretion
  • Psychotherapiekosten sind steuerlich absetzbar

Termine:

  • Montag bis Samstag nach Vereinbarung. Sie erhalten einen Termin innerhalb von 1 bis 4 Wochen.
  • Termine können Sie auch direkt über meinen Online – Terminkalender buchen. 
  • Sollten Sie verhindert sein den vereinbarten Termin wahrzunehmen, teilen Sie mir dies bitte mindestens einen Tag vorher mit, damit auch ich meinen Tagesplan anpassen kann.

Kontakt und Terminkalender